George, der aus dem Dschungel kam
- -Society-Girl Ursula ist sich nicht sicher: Heiratet sie nun den reichen Lyle oder heiratet sie ihn nicht? Ein Urlaub im afrikanischen Dschungel soll ihr Klarheit verschaffen. Doch genau dort begegnet ihr der in der Wildnis aufgewachsene, fabelhaft aussehende George, der zusammen mit seinem sprechenden Affen Ape in einem komfortablen Baumhaus lebt. Ehe sich Lyle versieht, funkt es zwischen Ursula und George. Und als Großstadtpflanze Ursula kurzerhand ihre neue Liebe mit in ihre Heimatstadt San Francisco nimmt, ist es für Lyle schon mal an der Zeit, etwas zu unternehmen. Gemeinsam mit den beiden Gaunern Max und Thor versucht er, das junge Glück zu stören. Doch das ist nicht das einzige Problem, das der geübte Lianenfliger George hat...
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Stell dir vor, du bist der König des Dschungels. Der Herr über Lianen. Der Alpha der Affen. Und dann knallst du mit 40 Sachen gegen den ersten Baum, weil du die Liane nicht loslassen kannst. Willkommen zu „George of the Jungle“ – dem einzigen Film, wo der Held mehr Gehirnerschütterungen hat als der durchschnittliche Boxer in Rente.
Brendan Fraser spielt George wie ’n überdimensionales Golden Retriever in Menschengestalt. Der Typ hat Muskeln wie ein griechischer Gott und den Verstand ’ner überreifen Avocado. Er rennt durch den Dschungel, schreit „AAAAAAH-AAAAAAH-AAAAAAH!“ – und du fragst dich nicht *ob* er gegen den nächsten Baum knallt, sondern *wie hart*. Spoiler: Immer hart. Immer.
Und dann taucht Ursula auf. Die Stadtfrau. Die mit dem Satz „Ich bin verlobt“ im Gepäck. Was macht George? Er präsentiert ihr ’nen toten Fisch als Liebesbeweis. Romantik-Level: Höhlenmensch mit Herzinfarkt. Aber hey, es funktioniert. Weil George – trotz aller Schädelverletzungen – mehr Aufrichtigkeit hat als dein Ex in sechs Jahren Beziehung.
Das Beste? Ape. Ein Affe im Anzug, der besser Englisch spricht als dein Englisch-Lehrer und mehr Kultur hat als ’ne ganze Opernhaus-Loge. Der liest *The Great Gatsby*, während George versucht, seine eigenen Füße zu fassen zu kriegen. Die Chemie zwischen den beiden? Reiner Oscar-Material. Oder zumindest MTV Movie Award.
Die Bösewichte? Zwei Briten mit Schnurrbart, die so überzeichnet sind, dass sie aus ’nem Bond-Film von 1964 entkommen sind. Ihr Plan: George fangen und ausstellen. Ihr Problem: George ist zu dumm, um gefangen zu werden. Er rennt einfach gegen die Käfigwand. Wieder. Und wieder. Und wieder.
Das Finale ist ein Elefanten-Stampede, der mehr Chaos produziert als Black Friday bei Walmart. George reitet auf ’nem Pachyderm durch San Francisco – ja, San Francisco, weil der Film irgendwann beschließt: „Fick den Dschungel, wir brauchen Straßenbahnen!“ – und prallt gegen ’ne Hochhaus-Fassade. Überlebt er? Natürlich. Der Typ hat ’nen Schädel aus Beton und ’n Glück, das Las Vegas neidisch macht.
Der Soundtrack? „George of the Jungle, watch out for that tree!“ – ein Ohrwurm, der dich verfolgt wie ’ne Steuerforderung. Du wirst ihn morgen früh im Duschen singen. Garantiert.
Fazit: 12 von 10 Baumkronen. Dümmer als ’ne Tüte voller Hämmer, aber herziger als ’n Welpenhaufen auf Weihnachten. Wenn du denkst, du hättest schon alles gesehen – hast du noch nicht gesehen, wie ’n Mann in Lendenschurz gegen Redwood-Bäume knallt. Essential Cinema. 🌴💥🦍
P.S.: Bleib für die Credits. George knallt noch drei weitere Male gegen Bäume. Weil er’s kann. Weil er George ist.