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The Truman Show – Wenn dein Leben ’ne verdammte Soap-Opera ist und du es nicht mal merkst

maaaago
Veröffentlicht am 25. Feber 2026
Truman Show

Die Truman Show (1998)

12 102 min - Komödie, Drama - 4 Juni 1998
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Die Truman Show ist seit beinahe dreißig Jahren ein TV-Klassiker auf der ganzen Welt. Seit seiner Geburt ist Truman Burbank der Hauptdarsteller der Serie – ohne es überhaupt zu wissen. Produzent Christof entwarf eine künstliche Welt, genannt Seahaven, in der Truman von über 5000 Kameras 24 Stunden am Tag bei fast jeder Kleinigkeit beobachtet wird. Um die Fassade nicht zum Einstürzen zu bringen sind seine Frau, Freunde und Verwandte allesamt Schauspieler. In Folge 10909 kommt es jedoch zu diversen versehentlichen Vorfällen die Truman misstrauisch werden lassen. Obwohl Schauspieler und Produzenten alles daran setzen Truman wieder in Zaum zu halten, lässt sich dieser nicht davon abhalten nach Ungereimtheiten zu forschen. Sein Streben nach einer echten Welt wird immer stärker, er plant seinen Ausbruch.

Director:  Peter Weir
Writers:  Andrew Niccol

Photos

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Storyline

Die Truman Show ist seit beinahe dreißig Jahren ein TV-Klassiker auf der ganzen Welt. Seit seiner Geburt ist Truman Burbank der Hauptdarsteller der Serie – ohne es überhaupt zu wissen. Produzent Christof entwarf eine künstliche Welt, genannt Seahaven, in der Truman von über 5000 Kameras 24 Stunden am Tag bei fast jeder Kleinigkeit beobachtet wird. Um die Fassade nicht zum Einstürzen zu bringen sind seine Frau, Freunde und Verwandte allesamt Schauspieler. In Folge 10909 kommt es jedoch zu diversen versehentlichen Vorfällen die Truman misstrauisch werden lassen. Obwohl Schauspieler und Produzenten alles daran setzen Truman wieder in Zaum zu halten, lässt sich dieser nicht davon abhalten nach Ungereimtheiten zu forschen. Sein Streben nach einer echten Welt wird immer stärker, er plant seinen Ausbruch.


Tagline: Auf Sendung – unbewusst

Genres: Komödie, Drama

Details

Official Website: 
Language:  Italian, Japanese, English, Spanish
Release Date:  4 Juni 1998

Box Office

Budget:  $60.000.000
Revenue:  $264.118.712

Company Credits

Production Companies:  Paramount Pictures, Scott Rudin Productions

Technical Specs

Runtime:  1 h 42 min

Stell dir vor, du wachst jeden Morgen auf. Gleiche Straße. Gleiche Nachbarn. Gleicher Hund, der dich anbellt wie ’ne kaputte Klingelanlage. Und dann – BOOM – entdeckst du, dass dein ganzes Leben ’n TV-Show ist. Nicht irgendeine. Die. Längste. Sendung. Aller. Zeiten. 30 Jahre Non-Stop-Überwachung. Willkommen in Trumans Welt, du armer, ahnungsloser Trottel.

Jim Carrey? Hier nicht der Gummigesicht-Clown, der seine eigenen Füße frisst. Nein. Der spielt Truman Burbank wie ’n Mann, der langsam merkt, dass seine Reality so echt ist wie ’ne Kardashian-Hochzeit. Sein Lächeln? Falsch. Seine Angst? Echt. Und dieser Moment, wenn er in den Spiegel schaut und das erste Mal *wirklich* hinsieht? Gänsehaut, Baby. Reiner, unverfälschter Horror.

Die Stadt Seahaven ist ’n Wunderwerk aus pastellfarbenem Wahnsinn. Zu sauber. Zu freundlich. Zu perfekt. Jeder Nachbar ist ’n Schauspieler. Jeder Hund ist ’n Requisit. Selbst das Bier ist fake – und das merkst du erst, wenn du selbst mal ’ne Flasche davon trinken willst. Die Produktion? Größer als der Mondlande-Fake, den dein Onkel Heinz immer behauptet. Kameras überall. Im Ring. In der Autospiegelung. Im verdammten Mond.

Und dann ist da Christof. Der Gott im Kontrollraum. Der Typ mit der Baseballkappe, der Trumans Leben dirigiert wie ’n dirigentischer Psychopath. „Wir akzeptieren die Realität, die uns vorgegeben wird“ – sagt er, während er Stürme erzeugt, um seinen Star an Bord zu halten. Ed Harris spielt ihn so kalt, dass du denkst: Dieser Mann hat noch nie ’ne echte Emotion gespürt. Nur Quoten. Nur Sponsoren. Nur die perfekte Sendung.

Das Herzstück? Trumans Erwachen. Wie ’n Schraube, die sich langsam löst. Er merkt, dass die Radiofrequenzen seine Bewegungen tracken. Dass der Verkehr sich immer im Kreis dreht. Dass seine Frau Werbung für Kakao macht, während sie ihm das Frühstück serviert. Und dann – die Treppe. Die weiße Treppe am Ende des Ozeans. Die Tür zum Nichts. Zum Echten. Zum Unbekannten.

Der Dialog mit Christof über die Lautsprecher? Purer Nervenkitzel. „Du bist der Star“ – „Ich war nie der Star. Das warst du.“ Trumans Entscheidung, trotz Sturm und Blitz in die Freiheit zu segeln, ist mutiger als jeder Superhelden-Blockbuster. Keine Fäuste. Keine Explosionen. Nur ’n Mann, der endlich die Wahrheit will, auch wenn sie ihn umbringt.

Und das Ende? „Wenn ich dich nicht mehr sehe, guten Abend, guten Morgen und gute Nacht.“ – gefolgt von zwei Security-Typen, die fragen: „Was läuft jetzt?“ „Was hast du an?“ Genial. Bitter. Real. Die Show ist vorbei, aber der nächste Idiot wartet schon im Wings.

Fazit: 11 von 10 Überwachungskameras. Ein Film, der dich danach paranoid macht. Jede Webcam sieht verdächtig aus. Jeder lächelnde Nachbar könnte ’n Schauspieler sein. Und das Schlimmste? Du fragst dich: Wäre ich schlauer als Truman gewesen? Oder würde ich immer noch mein Fake-Leben leben, während irgendein Christof in ’nem Kontrollraum lacht?

P.S.: Nach dem Film wirst du mindestens drei Mal in den Himmel schauen. Nur zur Sicherheit. Weil wer weiß schon, ob da nicht ’ne Kamera hängt.🎥🌅🚪

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