Roger Rabbit

Plakat von "Falsches Spiel mit Roger Rabbit"

Falsches Spiel mit Roger Rabbit (1988)

12 104 min - Fantasy, Animation, Komödie, Krimi, Familie - 21 Juni 1988
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Storyline

Roger Rabbit, einer der größten Stars Toontowns, wird gesucht: Er soll Marvin Acme ermordet haben, weil der angeblich ein Verhältnis mit Rogers Frau Jessica hatte. Richter Doom will ihn in seine berüchtigte “Suppe” stecken, das Einzige, was einen Toon töten kann. Roger fällt nichts anderes ein, als ausgerechnet den heruntergekommenen Privatdetektiv Eddie Valliant um Hilfe zu bitten, dessen Bruder von einem Toon getötet wurde. Seither hasst Valliant alle Zeichentrickfiguren, lässt sich aber doch dazu überreden, diesen Job anzunehmen.


Collections: Robert Zemeckis

Detail

Official Website: 
Country:   Vereinigte Staaten
Language:  Englisch
Release Date:  21 Juni 1988

Box Office

Budget:  $70.000.000
Revenue:  $329.803.958

Company Credits

Technical Specs

Runtime:  1 h 44 min

Besten Serien aller Zeiten powered by kinokritiker.com – Viel Spaß

 

Die Storyline:

Im L.A. der 1940er Jahre existieren die Cartoon-Helden unserer Kindheit gemeinsam mit den Menschen. Privatdetektiv Eddy Valiant wird für einen Observations-Job engagiert, aus dem alsbald ein Mordfall wird. Der Täter: Niemand geringeres als Toon-Star Roger Rabbit. Schnell findet Eddy heraus, dass mehr hinter dem Ganzen steckt. Wie ist Rogers hinreißende Frau Jessica in all dem verwickelt und was für finstere Pläne verfolgt der gruselige Richter Doom?

Kinokritiker.com - Kritik:


1988 schuf Robert Zemekis (Zurück in die Zukunft) mit „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ den bis zum Anbruch des Zeitalters der Computergrafik in Filmen technisch aufwändigsten Film, in dem von Hand animierte Cartoon-Figuren und Menschen miteinander agierten. In dem Film spielen aber nicht nur Disney-Figuren mit, sondern u. a. auch auch jene von Warner Bros. Man hat es geschafft, die wohl bekanntesten Cartoon-Figuren aus den Jahren 1920-1960 der unterschiedlichsten Studios unter Vertrag zu nehmen. Es wären fast sogar noch mehr geworden, aber für eine Reihe von Figuren, wie etwa Superman oder Caspar, der freundliche Geist hatte man nicht mehr rechtzeitig die Lizenzen erwerben können. Die Beerdigungsszene des Filmproduzenten R. K. Maroon wurde daraufhin aus dem Drehbuch gestrichen. Aber auch so steckt so unglaublich viel Liebe und eine schier nicht enden wollende Anzahl an Details in dem Blockbuster, dass man schon sehr genau hinsehen muss, um nichts zu verpassen.

Am Erstaunlichsten erscheint es aber wohl, dass dieser Film und seine Effekte noch von Hand gemacht sind und auf Computereffekte verzichtet wurde. ILM zeichnet für diese technische Perfektion verantwortlich. Die Regie für die Cartoons übernahm Richard Williams, der leider nicht in den Credits vorkommt. Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen. U. a. auch den Special Award der Los Angeles Film Critics Association und die Goldene Leinwand in Deutschland. To be continued?

Eine Fortsetzung des Kassenerfolgs war angedacht und befand sich über sehr viele Jahre bis weit in die 2000er Jahre in der Produktionshölle. Die Produzenten wollten. Bob Hoskins wollte und selbst Robert Zemekis war bereit für eine Fortsetzung. Einen Plot gab es ebenfalls. Roger Rabbit 2 sollte ein Prequel werden. Steven Spielberg sprang nach seinem Erfolg mit „Schindlers Liste“ allerdings ab und 2012 zog sich Bob Hoskins aufgrund seiner Parkinson-Erkrankung zurück, an der er leider 2014 verstarb. Ein fast fertiges Drehbuch existiert jedenfalls und das liegt gegenwärtig bei Disney. Wäre es nicht Zeit für neue Abenteuer mit Roger Rabbit? Möglicherweise auf Disney+?

Fazit:

„Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ ist ein perfekter Spaß für die ganze Familie und wurde mit drei Oscars ausgezeichnet. Für die Kids gibt es abgefahrene Cartoon-Action am laufenden Band und wir erwachsenen erfreuen uns an der doch recht düsteren Hintergrundgeschichte.

(AMH)

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